NARDEONPlay your legend Online spielen

Faire Würfel: jeder Wurf überprüfbar

„Online-Backgammon ist gezinkt“ — kaum ein Vorwurf ist so verbreitet. Bei NARDEON musst du uns nicht glauben: Nach jedem Online-Match rechnet dein Browser jeden Wurf selbst nach.

Kostenlos spielenOhne Anmeldung und Download — direkt im Browser

Warum man Online-Würfeln misstraut

Am echten Brett siehst du, wie die Würfel fallen. Online würfelt ein Programm, und meist kannst du nicht nachprüfen, wie. Daher die Verdächtigungen: „Der Computer schummelt“, „Neue Spieler bekommen gute Würfe“, „Immer kurz vor Schluss kommt sein Pasch“.

So funktioniert es bei NARDEON

  1. Der Server legt sich zuerst fest. Vor dem Match schickt er deinem Browser den Fingerabdruck seines Geheimnisses (einen SHA-256-Hash). Das Geheimnis selbst bleibt verborgen, lässt sich aber nicht mehr ändern, ohne dass der Fingerabdruck nicht mehr passt.
  2. Du steuerst eigenen Zufall bei. Erst danach schickt dein Browser eine eigene Zufallszahl. Dein Gegner tut dasselbe.
  3. Die Würfe entstehen aus allen Teilen zusammen. Jeder Wurf wird mathematisch aus dem Geheimnis des Servers und den Zahlen beider Spieler berechnet. Der Server kannte deine Zahl nicht, als er sein Geheimnis festlegte — er konnte die Würfe also nicht steuern.
  4. Nach dem Match wird das Geheimnis offengelegt. Dein Browser vergleicht es mit dem Fingerabdruck vom Anfang und rechnet jeden Wurf des Matches nach, auch die Würfe darum, wer beginnt.
  5. Das Ergebnis steht auf deinem Bildschirm. Stimmt alles, zeigt das Match-Ergebnis „Würfel sind fair“.

Dieses Verfahren heißt „Commit and Reveal“ (Festlegen und Offenlegen): eine Methode, Zufall dort überprüfbar zu machen, wo Spieler dem Betreiber nicht blind vertrauen sollen.

Für Neugierige: die Rechnung im Detail

Der Server hält für jeden der beiden Spieler ein eigenes Geheimnis aus 32 Bytes; jeder Spieler bekommt vorab dessen SHA-256-Fingerabdruck. Die Browser beider Spieler schicken je eine Zufallszahl aus 16 Bytes. Aus den beiden Geheimnissen wird ein gemeinsamer Schlüssel gebildet, und jeder einzelne Würfel ist ein HMAC-SHA256 über die beiden Zufallszahlen und eine laufende Nummer.

Aus dem Ergebnis nimmt das Verfahren das erste Byte, das kleiner als 252 ist, und rechnet (Byte mod 6) + 1. Warum 252? Weil 252 = 42 × 6: Jede Augenzahl von 1 bis 6 entspricht genau 42 möglichen Bytewerten. Die Werte 252 bis 255 werden verworfen — sonst kämen die Einsen bis Vieren ein klein wenig häufiger vor als Fünfen und Sechsen.

Mitgerechnet werden auch Würfe, die du gar nicht siehst, etwa der Neuwurf, wenn beim Auswürfeln, wer beginnt, beide dieselbe Zahl haben. Dein Browser prüft, dass die Würfe, die dir gezeigt wurden, in genau dieser Reihenfolge in der offengelegten Liste stehen. Passt etwas nicht, zeigt das Match-Ergebnis „Würfelprüfung fehlgeschlagen“ statt „Würfel sind fair“.

Die Prüfung gibt es in jedem Online-Match: in der Suche, im Raum mit einem Freund, im Club und im Turnier. Gegen den Computer würfelt dein eigener Browser, dort gibt es nichts zu prüfen.

Was das Spiel sonst ehrlich hält

Pech ist kein Beweis

Ein Pasch kommt im Schnitt bei jedem sechsten Wurf, eine bestimmte Kombination wie 6-5 bei jedem achtzehnten. Serien gehören zum Zufall dazu, und an die schlechten erinnert man sich länger. Genau dafür gibt es die Prüfung: Statt Gefühl hast du eine Rechnung.

Überzeug dich selbst — spiel ein Match gegen einen echten Gegner und achte nach der Partie auf die Anzeige.

Kostenlos spielenOhne Anmeldung und Download — direkt im Browser

Häufige Fragen

Sind die Würfel bei NARDEON manipuliert?

Nein, und du kannst es selbst prüfen. Der Server legt sich vor dem Match auf ein Geheimnis fest, beide Spieler steuern eigene Zufallszahlen bei, und nach dem Match prüft dein Browser jeden Wurf nach.

Wo sehe ich das Ergebnis der Prüfung?

Im Ergebnis nach einem Online-Match. Stimmt alles, steht dort, dass die Würfel fair waren.

Kann der Server die Würfel trotzdem steuern?

Nein. Er hat sein Geheimnis festgelegt, bevor er deine Zufallszahl kannte, und kann es danach nicht mehr ändern, ohne dass der Fingerabdruck nicht mehr passt. Ohne deine Zahl kennt er die Würfe nicht im Voraus.

Gilt das auch gegen den Computer?

Die Prüfung gibt es für Online-Matches, in denen der Server würfelt. Gegen den Computer wird zufällig gewürfelt, der Computer bekommt keine besseren Würfel.

Warum habe ich trotzdem so oft Pech?

Weil sich Pech besser einprägt als Glück. Ein Pasch kommt im Schnitt bei jedem sechsten Wurf — mal öfter, mal seltener. Über viele Partien gleicht sich das aus.

Aktualisiert: 24. Oktober 2026